• Facebook Metallic

© 2016 by Collies von der stillen Reuss

Wer über alle Änderungen informiert werden möchte, kann den Newsletter bestellen. Einfach auf den Button klicken und Mail abschicken

Wer sind wir?

Wir leben in Altdorf in einem hübschen Schweizer Chalet mit viel eingezäuntem Garten. Unsere Hunde können fast ganz ums Haus herum laufen und haben genügend Platz um sich auszutoben. Da das Haus an einer ruhigen Seitenstrasse liegt haben wir nicht allzuviel Durchgangsverkehr. Jedoch genügend um die Welpen an die Umweltgeräusche zu gewöhnen die in der heutigen Zeit normal sind.

 

Bei uns leben noch vier Katzen mit welchen wir ebenfalls züchten. Hier gehts zur "Katzenseite"

Der Hunde- und Katzensalon ist im Haus integriert. Das ermöglicht Brigitta während der Arbeit zuhause zu sein wenn Welpen im Garten herumtoben!

Brigitta Hofmann-Künzle & Reto Künzle

Acherweg 2

6460 Altdorf

 

+41 / (0)79 707 23 18

brigitta.hofmann66@bluewin.ch

Brigitta Hofmann

 

Fast meine ganze Kindheit begleitete ein Hund unsere Familie. Zuerst Appenzeller-Mischlinge, später dann eine Hündin welche drei Rassen in sich vereinte: Appenzeller, Whippet und Collie. Mit dieser Hündin sammelte ich meine ersten Erfahrungen im Hundesport bei meiner Tante im kynologischen Verein Rafzerfeld, indem ich an den Trainings teilnehmen durfte.

Als meine älteste Tochter geboren war wollten mein damaliger Mann und ich unbedingt einen Hund anschaffen, da wir um die wertvollen Erfahrungen wussten, welche Kinder machen wenn sie mit einem Haustier aufwachsen. Es sollte ein grosser, familientauglicher Vierbeiner sein.

So zog Simaro, ein wunderschöner Leonberger bei uns ein. Mit ihm besuchte ich nur einen Erziehungskurs, mehr wurde damals noch nicht angeboten. Ausserdem fehlte mir die Zeit für Hundesport, da sich die Familie noch um zwei Kinder vergrösserte.

Simaro bereicherte unsere Familie sieben Jahre lang, dann versagten ihm leider die Nieren und er starb innert drei Tagen.

 

Als Arca 6 Monate alt war trat ich einem kynologischen Verein bei und begann mit dem Begleithunde-Training. Eher zufällig lernte ich jemanden kennen, der mit seinem Hund Gebirgsflächensuche trainierte. Ich durfte an einem der Trainings teilnehmen und mit Arca erste Übungen mitmachen. Schnell wurde klar, dass sich sowohl der Hund wie auch die Führerin sehr gut für diese Ausbildung eigneten.

So begann meine Laufbahn als Gebirgsflächensuche-Hundeführerin.

 

Kurz vor dem Eignungstest erkrankte aber Arca so schwer, dass an ein weiteres Training nicht mehr zu denken war. Im Alter von nur 4 Jahren musste ich sie bereits wieder hergeben!

Nach meinem Umzug in die Innerschweiz wünschten wir uns einen zweiten Collie. Diesmal sollte es eine Tricolour-Hündin sein. Leider hatte ich sehr viel Pech auf der Suche nach einer Hündin aus der Schweiz, so zog Xanadu vom Schwarzwaldtal, eine deutschstämmige Hündin, bei uns ein.

Mit ihr besuchte ich ebenfalls Welpenstunden und dabei wurde mir schnell klar, dass ich unbedingt noch mehr lernen wollte. Schliesslich planten wir mit Xanadu eine kleine Hobbyzucht aufzubauen.

Als die SKG Hundehalter-Brevet-Kurse anbot, absolvierte ich die Ausbildung zur Leiterin ebensolcher Kurse. Die Prüfung bestand ich problemlos und durfte von nun an Hundehalter-Brevet-Kurse anbieten. Grosses Interesse am Hundehalter-Brevet besteht im Kanton Uri leider nicht, darum gab es in dieser Sparte nicht allzu viel zu tun.

Dann wurde der obligatorische Sachkunde-Nachweis SKN im Gesetz verankert und es begann ein regelrechter Boom. Bereits beim zweiten Ausbildungsgang der SKG war ich als Teilnehmerin dabei. Innerhalb ein paar Monate bestand ich die theoretische und die praktische Prüfung.

Beim nächsten Hund machte ich mir sehr lange Gedanken bezüglich der Rasse, da ich mich im Hundesport betätigen wollte. So kam ich schlussendlich auf den Hovawart. Arca vom Wyland war eine blonde Hündin, welche ziemlich viel Temperament mitbrachte.

 

Mit ihr besuchte ich Welpenstunden auf einem SKG-Welpenplatz. Für diesen Kurs fuhr ich jeweils 30 Kilometer. Aber der Aufwand lohnte sich, Arca entwickelte sich prächtig.

Als Arca 1998 zwei Jahre alt wurde zog unser erster Collie bei uns ein. Der Welpe stammte aus der Zucht von Kurt Wenger und wir schlossen die sanfte Hündin Lanora vom Wengerhof sofort in unser Herz.

Anja, unsere älteste Tochter besuchte die Welpenstunden, den Junghundekurs und trainierte hinterher mit Lanora in der Sparte Begleithund. Ich nahm Lanora mehrmals pro Woche mit meinem Pferd Arno auf ausgedehnte Ausritte im St.Galler Rheintal mit. Dank ihrem hervorragenden Gehorsam waren diese Ausflüge immer sehr entspannend und problemlos.

Wir waren endgültig dem Collie-Virus verfallen.

So begann meine Ausbildung zur Welpengruppen-Leiterin SKG. Nach rund einem Jahr schloss ich diese Ausbildung ab und leitete von da an Welpen- und Junghundekurse im kynologischen Verein Erstfeld.

Später übernahm ich zusätzlich eine Leiterfunktion im Erziehungskurs desselben Vereins. Mittlerweile arbeitete ich mit meinen eigenen Hunden in der Sparte Sanitätshund.

Hundeschule

Fast gleichzeitig ermunterte mich eine Hündeler-Kollegin dazu, die Kurse auf selbstständiger Basis anzubieten.

Im Frühjahr 2008 wagte ich den Schritt und gründete die „Hundeschule Teamwork“ (neu: Hundezentrum Teamwork). Mein grosses Glück war, dass man mich bereits von den Welpen-, Junghunde- und Erziehungskursen kannte im Kanton. So hatte ich innert kürzester Zeit genügend Teilnehmer für meine Kurse und ich konnte mit meiner Arbeit beginnen.

Die Hundeschule existiert jetzt schon seit dem Jahr 2008 und im Jahr 2013 ist Sandra Schneider dazu gestossen. Unser Kursangebot ist immer mehr gewachsen.  Dieses erstreckt sich von Welpen- und Junghunde-Kursen über den obgligatorischen Sachkundenachweis SKN bis hin zu wöchentlichen Plauschgruppen und „Hunde longieren“. Dank Sandra können wir sogar Dogdance und Trickdog anbieten. Auch das jährliche Military ist nicht mehr aus unserem Jahresprogramm wegzudenken. Als besonderes Highlight gilt das Jahr 2013, als die SKG den Welpenplatz als kontrollierten SKG-Welpenplatz anerkannte.

Da ich von Natur aus sehr lernbegierig bin horchte ich auf, als die SKG die Ausbildung zum Wesensrichter SKG anzubieten begann. Zusätzlich wurde ich vom Schweizerischen Collie-Club angefragt, ob ich bereit wäre diese Ausbildung zu machen und hinterher bei den Collie-Körungen als Richterin zu amten. Nach kurzer Bedenkzeit stimmte ich zu. Auch hier war ich bereits am zweiten Ausbildungslehrgang dabei, absolvierte die nötigen Module und Praxis-Trainings und bestand im Jahr 2013 sowohl die theoretische wie auch die praktische Prüfung mit Bravour. Dank den Besuchen der verschiedenen Körungen in den Rasseclubs konnte ich unglaublich viele Eindrücke sammeln. Vor allem war ich beeindruckt, auf wie viele verschiedene Arten das Wesen eines Hundes geprüft wurde.

Wie anfangs erwähnt wollte ich mit Xanadu vom Schwarzwaldtal eine kleine Hobbyzucht aufbauen. Auch dieses Vorhaben setzte ich in die Tat um und der erste Wurf viel im Jahr 2006. Mittlerweile haben wir schon einige Würfe aufgezogen und durften mehrere Hunde unter dem Namen "....von der stillen Reuss" für die Zucht ankören.

Da für mich die Weiterbildung enorm wichtig ist und ich am liebsten mit Hunden arbeite entschloss ich mich die Ausbildung zur dipl. Hundecoiffeuse zu absolvieren. Unser Haus bietet uns die Möglichkeit einen Raum zu einem Hundesalon umzubauen und so kann ich ein weiteres Hobby beruflich ausüben.

Die "Fellschneiderei" existiert nun seit dem Juni 2017 und ich darf auf einen immer grösser werdenden Kundenstamm zählen

Reto Künzle

 

 

Als ich mich in Brigitta verliebte, wusste ich noch nicht was es bedeutet mit einer Hundezüchterin liiert zu sein. Am Anfang hatte sie meistens zwei Hunde dabei wenn wir uns sahen, einer davon war noch jung und süss.

 

Wie viel Arbeit dahinter steckt, dass ihr die Hunde auf das Wort gehorchten und man ganz entspannt spazieren oder wandern konnte, erfuhr ich erst viel später.

 

 

 

Ich bin mit Katzen aufgewachsen, aber mit Hunden hatte ich bis Dato noch keine Erfahrung.

 

Als Brigitta und ich zusammenzogen wurde ich langsam von ihr in die Hundehaltung eingeführt. Da hatte ich natürlich einen gewaltigen Vorteil gegenüber Hundehaltern die ihre ersten Erfahrungen alleine und nicht in Begleitung einer Profi-Hundtrainerin machen durften.

 

Auf ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen lernte ich die Hunde zu führen, die Aufmerksamkeit auf die wichtigen Dinge zu lenken, vorausschauend zu sein und auf die Körpersprache der Hunde zu achten. Immer öfters führte ich die Hunde alleine aus, erst mit zwei, dann mit drei und heute bin ich selbst mit einem Rudel von fünf Hunden sicher unterwegs.

 

Mein Leben hat sich grundlegend verändert seit Brigitta in mein Leben getreten ist. Es macht Freude gemeinsam mit meinem Schatz die Hunde auszuführen und wenn es auch manchmal anstrengend ist geben mir die Hunde viel zurück.